Skip to main content

FAQ: Alles über Kugelschreiber

Falls Sie sich noch ein wenig Hintergrundwissen für sich selbst aneignen oder aber beim Überreichen ihres des edlen Geschenks mit Fachwissen glänzen möchten, sind Sie im FAQ richtig. Hier bieten wir einen kurzen Einblick in die Geschichte und Varianten der Kugelschreiber. Zudem finden Sie bei uns allgemeine Hilfestellungen oder Antworten rund um Füller.

Aufbau eines Kugelschreibers

Je nach Preisklasse bestehen Kugelschreiber aus einem Gehäuse mit einer fest integrierten Mine, die nach Leeren der Mine einfach weggeworfen werden, oder aber bei teureren Modellen aus einem Gehäuse und einer auswechselbaren Mine.

FAQ rund um Kugelschreiber

Quelle: Lupo / pixelio.de

Die Mine im Kugelschreiber besteht aus drei Teilen:

  1. Nämlich dem Tintenreservoir aus Kunststoff oder Metall, das mit einer zähflüssigen Tintenpaste gefüllt ist.
  2. Dazu kommt die Schreibspitze mit der Kugelführung.
  3. Und zu guter Letzt die Schreibkugel.

Die Funktionsweise

Wenn man mit der Kugelschreiber-Schreibspitze über das Papier streicht, dreht sich die Kugel. So wird über diese Kugel zuerst die Tinte aus dem Tintenreservoir aufgenommen und anschließend auf das Papier abgegeben.

Dazu gibt es sehr einfaches, aber auch verständliches Video aus der „Sendung mit der Maus“:

Bei normalen Kugelschreibern wird die Tinte nur durch die Schwerkraft nach unten bewegt. Der Kugelschreiber muss deshalb auch beim Schreiben nach unten gehalten werden. Es gibt aber auch spezielle Kugelschreiber, wo das nicht so ist. Die Minen darin enthalten Stickstoff und stehen unter Druck und können auch in einer anderen Haltung als nach unten gerichtet zum Schreiben verwendet werden. Diese Kugelschreiber werden unter der Bezeichnung Space Pen vertrieben.

Die meisten Kugelschreiberminen enthalten blaue, schwarze oder oft auch noch rote Tinte. Es gibt aber Kugelschreiberminen im Prinzip in allen nur erdenklichen Farbtönen.

Die Schreibkugel

Die Schreibkugel im Kugelschreiber kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Je nach Strichdicke kann sie einen Durchmesser von 0,2 mm bis hin zu 1,4 mm haben.

Normalerweise besteht die Schreibkugel aus Hartmetall oder einem harten keramischen Material, zum Beispiel Wolframcarbid. Dieses Material ist fast so hart wie Diamant und deshalb kaum zu zerstören. Die Schreibkugeln im Kugelschreiber halten deshalb genau genommen endlos lange.

Kugelschreiber Flecken entfernen

Gerade im Eifer des Gefechts ist es schnell passiert. Beim Gestikulieren mit dem Kugelschreiber über die Hose gewischt und schon hat man einen Strich auf der Hose. Oder bei der Lektüre über einen noch nicht ganz trockenen Tintenrest gewischt und schon ist der Ärmel verschmiert.
Aber es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die bei der Reinigung des Kugelschreiber Flecks helfen können. Hier finden Sie in Form eines Videos einen praktischen Vergleich der Hausmittel gegen Kugelschreiber Flecken:

Wie lange halten Kugelschreiberminen?

Es ist von Modell zu Modell verschieden, wie viele Seiten mit dem Inhalt einer Kugelschreibermine beschrieben werden können. Die Angaben der einzelnen Hersteller werden entweder in Kilometern oder Din-A4-Seiten gemacht. Manche Kugelschreiberminen passen in viele Modelle, bestimmte Großraumminen auch nur in bestimmte Kugelschreiber-Modelle.

Mit derartigen Großraumminen können bis zu 10 km oder aber 600 Din-A4-Seiten beschrieben werden. Generell halten alle Kugelschreiberminen sehr lange. Deshalb gilt der Kugelschreiber aufgrund seines sehr geringen Verbrauchs an Tinte auch als das Schreibgerät mit der höchsten Schreibleistung von allen erdenklichen Schreibgeräten für handschriftliche Aufzeichnungen.

Geschichte der Kugelschreiber

Als Erfinder des Kugelschreibers gilt László József Bíró, der das erste Schreibgerät, das man als Kugelschreiber bezeichnen kann, am 25. April 1938 unter dem Namen Go-Pen patentieren ließ. Als Ungar und Jude geriet er durch die damaligen politischen Umstände in Europa in Not und wanderte mit seiner Familie nach Argentinien aus.

Dort wurde er dann Direktor der größten Kugelschreiberfabrik Argentiniens, wo sein nächstes verbessertes Patent des Kugelschreibers unter dem Namen Eterpen vom 10. Juni 1943, dann in Form von bereits Millionen von hergestellten Kugelschreibern ein Riesenerfolg wurde.

Von Stund an war der Siegeszug der Kugelschreiber weltweit nicht mehr aufzuhalten. Heute gibt es Kugelschreiber in allen Farben und Varianten, wobei meist noch die Ursprungstechnologie zum Einsatz kommt.


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*